Meer der Liebe

Der Himmel erfüllt vom roten Schein...

Nasser Sand umringt den Fuß...

Ein liebender Blick...

In eine leere Ferne...

Meine ganzen Gedanken...

Sind bei dir... eine geliebte Person....

Ihre Nähe will ich nur zu gerne...

 

Wellen ziehe sanft vorbei....

Vögel fliegen im Flammenmeer...

Wasser umgibt das Gebein...

Kein Gedanke an Flucht...

Mein Verlangen wird immer mehr....

 

Der Himmel gefärbt im tiefen Blau...

Die Hände im Meere nun versanken....

Und mein Streben nach der  Liebe....

Nach einen einzigen Kuss....

 

Ist das der Lohn...

Den wir bekommen, wir Narren...

Mein Körper will fort....

Doch Wasser sitzt mir im Genick....

Und wenn es nun das Ende sei...

 

Voran treibt die Sucht...

Schmerzen wie tausend Hiebe....

Ist der Zug des Lebens schon abgefahren...

Ein Kampf gegen die Gewalt...

Die entspringt aus der Natur...

Drangt meinen Körper zurück....

 

Mein Aug' vom Wasser bedeckt....

Erinnerungen an die schöne Zeit....

Benebeln die nötige Sicht....

Ich finde keinen Halt...

Dunkle Schatten bedecken das Augenlicht...

 

Doch der einzige Gedanke nur....

Bekehrt meine Schmerzen....

Am Himmel steht der Mond....

Und sieht herrab...

Als sei er diese Not gewohnt....

 

In ewiger Dunkelheit....

Bist du mein einziger Gedanke...

Der einzige Wunsch...

Doch noch nie war es mir hold...

Das Glück...

Die Liebe hat sich mir immer versteckt...

Mein Bewusstsein geht verloren....

 

Am Horizont wächst die ewige Frucht...

Mein Körper liegt im nassen Sand....

In der Hoffnung ist es gewollt...

Dieses Gefühl wie neu geboren...

Doch bin ich gefangen in dieser Sucht....

 

Auf der einen ist die Liebe...

Und die Sucht auf der anderen Hand...

Wer will, dass alles so bleibe...

Wenn es den Bach runter geht...

 

Mit letzter Kraft mein Körper sich erhebt...

Geblendet durch gleißendes Licht....

Schützend die zitternde Hand...

Doch meine Liebe hat sich dem Ende zugewandt....

Und mein Geist merkt es nicht....

 

Greifend meine Hand nach deinem Angesicht...

landet in der weiten Leere...

Warum seid ihr so grausam....

Ihr schwarzen Meere...

Leben ist viel zu einsam....

Um Schmerzen anzuhäufen....

 

Verzweifelt an der Liebe und dem Seelenheil...

Soll ich Amok laufen...

Nur um die Liebe wieder zu finden...

Die ich zu sehr begehre...

 

Die Sonne steigt zum Himmel steil....

Umgeben vom hellen Azur...

Ich werde wegen niemanden verschwinden...

Zu viel bindet mich an diesem Ort....

Die Erinnerungen sind nun zwar fort...

Doch ich habe noch meine Ehre....

 

1.4.07 22:51

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